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A

Eine Anzeigengruppe umfasst eine oder mehrere Anzeigentexte sowie einer Gruppe von Keywords. So können Anzeigen und Keywords innerhalb einer Kampagne sinnvoll strukturiert werden.
Der AOV (Average Order Value) entspricht dem durchschnittlichen Wert einer Bestellung (Warenkorbwert). Der AOV berechnet sich wie folgt:
Total Umsatz / Total Bestellungen
Der Ad Rank bestimmt die Anzeigenposition einer Anzeige in den Resultaten einer Suchmaschine relativ zu anderen Anzeigen. Der Ad Rank berechnet sich wie folgt:
Max. CPC x Quality Score
Anzeigenerweiterungen bezeichnen im SEA (Search Engine Advertising) Elemente, welche dem User zusätzlich zur eigentlichen Anzeigen angezeigt werden können. Die bekanntesten Anzeigenerweiterungen sind Sitelinks (klickbare Links auf eine URL des Advertisers) oder Call Out Extensions (nicht klickbare Zusatzinformationen, oft eingesetzt zur Kommunikation von USPs).
Die App Installs zeigen auf, wie oft die App auf einem Endgerät installiert wurde.
Die App Uninstalls zeigen auf, wie oft die App wieder deinstalliert wurde.

B

Blockierende Negatives sind Negative Keywords, welche die Schaltung von Anzeigen bei gewissen Suchanfragen verhindern. So können Suchanfragen welche entweder unpassend sind oder eine schlechte Performance aufweisen ausgeschlossen werden.
Die Absprungrate beinhaltet den Anteil an Usern, die eine Webseite nach nur einem einzigen Seitenaufruf wieder verlassen.
Der Begriff Breadcrumb bezeichnet ein sekundäres Navigationselement einer Webseite. Es ist Teil der grafischen Benutzeroberfläche und wird üblicherweise „Above the fold“ resp. im sichtbaren Bereich dargestellt, um dem Nutzer einen Hinweis auf seine aktuelle Position in der hierarchischen Informationsarchitektur der Webseite zu geben.

C

Kosten pro Klick, die für einen Werbetreibenden anfallen, beispielsweise für Klicks auf eine AdWords-Anzeige.
Anzahl der Klicks auf eine Anzeige im Verhältnis zu den Impressionen der Anzeige.
Beispiel: 2 Klicks bei 100 Impressions entsprechen einer CTR von 2%.
Als Conversion wird im digitalen Marketing eine konkrete und angestrebte Handlung eines Users auf einer Website verstanden. Verbreitete Beispiele für eine Conversion sind z.B. ein Kauf, eine Registrierung oder ein Download.
Der Cost per Lead ist ein wichtiger Indikator für die Performance von Kampagnen. Der Cost per Lead entspricht dem Betrag, der durchschnittlich zur Generierung eines Leads (z.B. eine Registrierung usw.) benötigt wird. Der Cost per Lead berechnet sich daher wie folgt:
Total Kosten / Total Anzahl Leads
Der Customer Lifetime Value entspricht dem durchschnittlichen Wert eines Kunden während seines ganzen «Kundenlebens» und ist stark vom jeweiligen Geschäftsmodell abhängig.
Die Conversion Rate beschreibt das Verhältnis der erzielten Conversions und Klicks auf die Werbeanzeige. Eine Conversion kann z. B. ein Kauf in einem Onlineshop, aber auch eine Newsletter-Anmeldung sein (Anzahl Conversions / Anzahl Klicks x 100 = Conversion Rate).
Eine Session bezieht sich auf einen Besuch eines Users während einem bestimmten Zeitraum (meistens 30 Minuten) und beinhaltet alle Interaktionen des Users mit der Webseite. Der CPS sagt aus, wie viel eine Session kostet.
Der CPO sagt aus, wie viel eine Bestellung eines Users in einem Onlineshop kostet.
Der CPV sagt aus, wie viel pro Video-Wiedergabe bezahlt wird (Kosten / Views = CPV)
Der CPCV ist der Preis, der bezahlt wird pro User, der ein Video bis zum Ende anschaut (Kosten / Completed Views = CPCV)
Der CPI zeigt das Verhältnis der eingesetzten Werbekosten zu den dadurch generierten App Installationen auf (Werbekosten / Installs = CPI).
Die CTOR sagt aus, wie viele Personen, die das Mailing geöffnet haben, auch tatsächlich klicken. Anhand der CTOR können Aussagen über die Qualität bzw. Attraktivität der Newsletter-Inhalte gemacht werden.
Der CPM zeigt auf, wie viel pro 1000 Impressions einer Werbeanzeige bezahlt werden muss (Kosten / Impressions x 1000 = CPM).
Das Canonical Tag ist eine Angabe im Quellcode einer Website. Es verweist auf eine Standardressource – eine kanonische URL – bei Websites mit gleichen oder fast gleichen Inhalten. Wird eine kanonische URL korrekt ausgezeichnet, wird nur diese Quelle zur Indexierung der Suchmaschinen herangezogen. Suchmaschinen bewerten Duplicate Content negativ, da kein Mehrwert für den Internetnutzer besteht.

D

Duplicate Content (doppelter Inhalt) entsteht in der Regel, sobald ein gleicher oder sehr ähnlicher Content unter mehreren verschiedenen URLs angezeigt wird. Dies gilt sowohl innerhalb einer Domain als auch bei unterschiedlichen Webseiten.

F

Bei einem Favicon handelt es sich um eine sehr kleine Bilddatei, die der Wiedererkennung einer Webseite dient. Wird diese Grafik im HTML-Code einer Webseite hinterlegt, wird sie beim Abruf der Seite mit dem Browser in der Registerkarte angezeigt. Der grösste Nutzen des Favicons besteht darin, dass der Wiedererkennungswert einer Webseite erhöht wird.
Das Open Graph Protocol hilft, Vorschauelemente wie Titel, Bilder usw. für Facebook zu erstellen und zu beeinflussen. Das Protokoll baut auf dem Konzept von Structured Data auf und ist somit im Bereich des semantischen Internets anzusiedeln. Der grosse Vorteil im Einsatz des Protokolls besteht darin, dass sozusagen Meta-Tags für das Soziale Netzwerk gezielt weitergeben werden.

H

Das Heading Tag, auch Head-Tag, wird in HTML verwendet, um Überschriften einer Seite festzulegen. Dabei werden die Überschriften mittels <hn> definiert, wobei n eine Zahl zwischen 1 und 6 ist und festlegt, welche Ordnung eine Überschrift einnimmt und mitunter wie eine Überschrift formatiert wird. Das Heading Tag ist für Suchmaschinen von zentraler Bedeutung. Suchmaschinen verwenden Überschriften-Tags, um Keywords zu identifizieren, die sich vom übrigen Inhalt durch ihre Formatierung abheben.

I

Anzahl der Einblendungen einer Anzeige. Dabei muss beachtet werden, dass eine Impression nicht zwingend bedeutet, dass die Anzeige auch gesehen wurde (z.B. durch eine Auslieferung unterhalb des sichtbaren Bereichs).
Nachdem die Anzeige ausgeliefert wurde, hat der User darauf reagiert – z. B. mit einem Klick auf die Anzeige.
Nachdem die Anzeige ausgeliefert wurde, hat der User darauf reagiert – z. B. mit einem Klick auf die Anzeige.

K

Ein Keyword bezeichnet ein oder mehrere Wörter, welche in Werbesystemen wie AdWords oder Bing Ads hinterlegt werden. Keywords dienen so als Targeting-Instrument und können die Schaltung von Anzeigen auslösen, wenn die Suchanfrage eines Users mit einem hinterlegten Keyword übereinstimmt. Keywords sind vor allem im Suchmaschinenmarketing relevant, finden aber teilweise auch im Display Advertising Anwendung.
Die Kosten-Umsatz-Relation dient der Erfolgsmessung einer Kampagne. Diese ergibt sich aus dem Verhältnis der eingesetzten Werbekosten und dem daraus resultierenden (Umsatz (Kosten / Umsatz) x 100 = Kosten-Umsatz-Relation).

M

Der Max. CPC definiert den Höchstbetrag den ein Advertiser gewillt ist, für einen Klick auf seine Anzeige zu bezahlen. Der effektive CPC liegt daher in der Regel unterhalb des Max. CPC.
Ein Match Type ist ein Begriff aus dem Search Engine Advertising (SEA). Für jedes Keyword, für welches Sie z.B. in AdWords (Google) oder Bing Ads bieten möchten, wird ein Match Type definiert. Der Match Type entscheidet darüber, wie genau die Suchanfrage des Users mit dem gebuchten Keyword übereinstimmen muss, damit Ihre Anzeige ausgespielt werden kann.

Dafür stehen 4 verschiedene Match Types zur Verfügung:

Exact Match (hohe Übereinstimmung mit der Suchanfrage)
Beispiel: [auto kaufen]
Beispiel für mögliche Suchanfragen: auto kaufen, autos kaufen
Beispiele für nicht mögliche Suchanfragen: auto, günstiges auto

Phrase (mittlere Übereinstimmung mit der Suchanfrage)
Beispiel: „auto kaufen“
Beispiele für mögliche Suchanfragen: auto kaufen günstig, schweiz auto kaufen
Beispiele für nicht mögliche Suchanfragen: auto günstig kaufen, auto occasion kaufen

Broad Modified (mittlere Übereinstimmung mit der Suchanfrage)
Beispiel: +auto +kaufen
Beispiele für mögliche Suchanfragen: auto kaufen, auto günstig kaufen
Beispiele für nicht mögliche Suchanfragen: occasion auto, auto günstig

Broad (ungefähre Übereinstimmung mit der Suchanfrage)
Beispiel: auto
Beispiele für mögliche Suchanfragen: autoscout, reifen, mercedes
Beispiele für nicht mögliche Suchanfragen: –

Diese Kennzahl gibt an, wie viele User die Website mindestens einmal pro Monat besuchen. Die Anzahl Unique Users während einer 30-tägigen Zeitperiode entsprechen den MAUs.
Meta Descriptions sind kurze Beschreibungstexte, die den Inhalt eines HTML-Dokuments erläutern. Eine Meta Description wird immer dann angezeigt, wenn ein Nutzer eine Suchanfrage startet und die Ergebnislisten von Suchmaschinen betrachtet. Unter dem Link, der blau dargestellt wird, findet der Nutzer einen kurzen Beschreibungstext als Snippet, der auf den Inhalt aufmerksam machen und den User zum Klicken anregen soll.

N

Negative Keywords werden in der Suchmaschinenwerbung eingesetzt, um die Schaltung von Anzeigen zu verhindern, sollte die Suchanfrage gewisse Wörter enthalten (Blockierende Negatives). Zusätzlich können Negative Keywords auch verwendet werden, um zu steuern welche Anzeige ausgespielt werden soll (Strukturelle Negatives).

O

Die Öffnungsrate gibt Auskunft darüber, wie viele Empfänger eines Newsletters das Mailing geöffnet haben. Die Öffnungsraten sind von der jeweiligen Branche abhängig.

Q

Der Quality Score ist eine von Google eingeführte Bewertung (Skala von 1 bis 10) zur qualitativen Bewertung von AdWords-Kampagnen. Der Quality Score wird auf Keyword-Level vergeben und ist abhängig von mehreren Faktoren (z.B. Relevanz, Landing Page usw.). Ein hoher/guter Quality Score führt in der Regel zu tieferen CPCs.
Der RPO (Revenue per Order) entspricht dem durchschnittlichen Wert einer Bestellung (Warenkorbwert). Der RPO berechnet sich wie folgt:
Total Umsatz / Total Bestellungen

R

Der ROAS (Return on Advertising Spend) ist ein verbreiteter KPI, welcher das Verhältnis von Umsatz zu den eingesetzten Werbeausgaben bezeichnet. Der ROAS berechnet sich daher wie folgt: Return (Umsatz) / Advertising Spend (Werbeausgaben).
Der RPO (Revenue per Order) entspricht dem durchschnittlichen Wert einer Bestellung (Warenkorbwert). Der RPO berechnet sich wie folgt:
Total Umsatz / Total Bestellungen
Mit dem ROAS kann die Effektivität der Werbung bzw. einer Kampagne beurteilt werden – er zeigt das Verhältnis von ausgegebenen Werbekosten zum erzielten Gewinn auf. Der ROAS muss mindestens 100% sein, damit weder Gewinn noch Verlust erzielt wird. Als Optimum werden 200% angestrebt. Je höher der ROAS, desto effektiver der Werbemitteleinsatz ((Gewinn/ Werbekosten) x 100 = ROAS).
Eine robots.txt-Datei ist eine Datei im Stammverzeichnis der Website, in der die Teile der Website angegeben sind, auf die Suchmaschinen-Crawler nicht zugreifen sollen. Damit werden die Zugriffsmöglichkeiten auf die Website für einzelne Abschnitte und für verschiedene Typen von Web-Crawlern angegeben, wie z.B. Mobile-Crawler im Gegensatz zu Desktop-Crawlern.

S

Eine Search Query bezeichnet die Begrifflichkeiten, welche User für Ihre Suche in Google oder anderen Suchmaschinen verwenden.
Strukturelle Negatives sind Negative Keywords, welche nicht dazu dienen die Schaltung von Ads bei gewissen Suchanfragen komplett zu verhindern, sondern eingesetzt werden um sicherzustellen, dass genau die gewünschte Anzeige statt einer anderen ausgespielt wird. So kann z.B. Traffic von Broad auf Exact Keywords gelenkt werden.
Eine Session ist eine Gruppe von Interaktionen eines Users mit einer Webseite, die innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens (meistens 30 Minuten) stattfindet.

T

Twitter Cards sind Vorschaubilder und kurze Beschreibungen von verschiedenen Inhaltstypen, die in einem Twitter Profil geteilt werden. Sie sollen die Rezipienten zum Lesen und Klicken animieren, indem sie zum Beispiel einen Teasertext und ein kleines Bild anzeigen. Durch einen Klick auf diese Daten gelangt der Nutzer zur ursprünglichen Quelle der Inhalte.
Die Text-to-Code-Ratio beschreibt das Verhältnis zwischen Textinhalten und dem Quellcode einer Webseite. Jede Webseite besteht einerseits aus Quellcode, der zunächst die Inhalte der Webseite im Hintergrund strukturiert, und andererseits aus Text, der für den Nutzer lesbar ist.

V

Eine View-Through-Conversion zeigt im Gegensatz zu den direkten Conversions auch Conversions auf, die indirekt nach der Werbeanzeige erfolgt sind. Bei einem User wird beispielsweise eine Anzeige ausgeliefert. Er klickt sie nicht an, tätigt später aber trotzdem einen Kauf auf der Website.

X

Bei XML-Sitemaps handelt es sich um eine Liste, die im XML-Format erstellt wird und die alle Unterseiten einer Website enthält. Das Hochladen einer XML-Sitemap bietet einige Vorteile. Zum einen erleichtert es Suchmaschinen das Indizieren von dynamischem Content. Zum anderen können mit der Sitemap auch für Suchmaschinen-Robots schwerer zugängliche Dateien wie Bilder oder Rich-Ajax-Inhalte besser und schneller gefunden werden.