Google-Suche zu SEO Schweiz

SEO in der Schweiz: Diese drei Themen fĂĽhren zum Google-Erfolg

Suchmaschinenoptimierung ist mittlerweile bei allen Unternehmen ein Thema, die sich mit Online-Marketing auseinandersetzen. Jeder Website-Betreiber – ob mit einem Online-Shop oder ohne – versucht, mithilfe von entsprechender Optimierung noch erfolgreicher zu werden. Das Ziel ist dabei klar: Durch verbesserte Rankings auf den Google-Ergebnisseiten, soll der organische Website-Traffic gesteigert und das Business dadurch noch mehr angekurbelt werden. Schweizer Unternehmen – oder ausländische Unternehmen mit Zielgruppen in der Schweiz – sollten bei der Arbeit im Bereich Suchmaschinenoptimierung ein paar Dinge besonders beachten. Denn: SEO ist nicht gleich SEO Schweiz.

Search Engine Optimization (SEO) oder eben Suchmaschinenoptimierung speziell fĂĽr die Schweiz zu betreiben bietet einige Chancen. So kann man aus der Masse hervorstechen und auf Googles obersten Plätzen erscheinen. Nur allein durch diese top Positionierung kann man – wenn vielleicht auch nur in einer Nische – der Abräumer von Extra-Webseiten-Traffic werden und ein potentieller Kunde wird so eher auf das Angebot aufmerksam. Auf der Gegenseite kann man aber eben auch ganz schnell in die eine oder andere Stolperfalle tappen, wenn man sich nicht explizit mit der Schweiz, der Sprache und den hiesigen Gepflogenheiten auseinandersetzt. Eine Schweizer SEO-Agentur mit entsprechendem Know-how kann also sehr hilfreich sein, sofern kein Schweizer Nativ-Speaker im Ausland zur VerfĂĽgung steht.

Mit drei Zauberworten zur Suchmaschinenoptimierung fĂĽr die Schweiz

Viele Experten im Bereich SEO haben oftmals langjährige Erfahrung in ihrem Gebiet und kennen die gängigen Tricks und nötigen Tools, wie Google Analytics oder die Google Search Console (ehemals Google Webmaster Tools). Was jedoch oftmals vergessen geht, ist der Fokus auf die Zielgruppe: Man muss sich in potenzielle Kunden hineinversetzen können und verstehen, wie sie denken, wenn sie Suchmaschinen nutzen oder sich auf einer Webseite befinden. Folgende drei Themen sollten deshalb in die SEO-Massnahmen einfliessen, um bei Google gut zu ranken: Helvetismen, Dialekte und Umgangssprache.

Helvetismen: Vom Apéro bis zur Zucchetti

Wörter, die nur in der Schweiz oder gar nur in gewissen Landesteilen verwendet werden, können einen entscheidenden Vorteil fĂĽr den SEO-Traffic bedeuten. Sucht dein Kunde tatsächlich nach KartoffelpĂĽree oder dann doch eher nach dem schweizerischen Kartoffelstock? Will der Göttibueb ein Taschenmesser zu Weihnachten oder wĂĽrde seine Gotte bei Google eher nach Sackmesser suchen? Es gibt noch viele weitere Helvetismen, die ein grosses Suchvolumen mit sich bringen und nur den eingefleischten Schweizern bekannt sind. Da kann es durchaus sinnvoll sein, bei der Optimierung die gängigsten Helvetismen rund um sein Produkt oder seine Dienstleistung im Hinterkopf zu haben. 

Dialekte: Ein Wort, 26 Ausprägungen

Die 26 Schweizer Kantone ergeben mit allen Mischformen eine Vielzahl von verschiedenen Dialekten. Auch hier schlummert Potential, sich als Unternehmen bei der Zielgruppe zu positionieren und das Online Marketing auf diese Tatsache auszurichten. Falls die Schweizer Zielgruppe also nach Rezepten fĂĽr Rösti sucht, tippt der eine oder andere wohl «Röschti» ins Suchfeld. (Zugegeben, das war jetzt vielleicht noch naheliegend. Aber findet dich deine Zielgruppe auch mit dem Suchwort “Häpperebrägel”?) Wieso nicht einfach diese Suchvolumen mit entsprechenden Inhalten abfangen? Das bedeutet nun nicht, dass man sein ganzes Online-Angebot und seine Website auf Mundart veröffentlichen muss. Bei grossen Suchvolumen lohnt sich aber beispielsweise eine dedizierte Landingpage, die von Google gefunden wird. 

Umgangssprache: Korrekt ist richtig – doch nicht alles muss immer korrekt sein

Wie oben beschrieben, steht immer der Kunde im Fokus, wenn eine Seite oder ein Inhalt optimiert wird. Zwar sprechen wir in der Regel alle von SEO, was bekanntlich für Search Engine Optimization steht, verstehen es aber aufgrund der heutigen Funktionsweise eher als «Search Experience Optimization». Das bedeutet, dass der Suchende im Mittelpunkt steht und «abgeholt» werden muss. Dabei ist es besonders wichtig, die Sprache des Suchenden zu kennen und im besten Fall auch zu nutzen. Wenn man sich aber das Content-Marketing von vielen Unternehmen anschaut, stellt man schon nach kurzer Zeit fest, dass oftmals aus der Unternehmensperspektive kommuniziert wird. Das hat zur Folge, dass die Bemühungen im Online Marketing nicht den gewünschten Effekt erzielen und der Content nie den potentiellen Kunden erreicht.

Legt man die hauseigene Marketing-Brille ab, und setzt sich die des Kunden auf, dann kann das auch bedeuten, den «korrekten Weg» zu verlassen. Passende Beispiele dafĂĽr finden sich in der Technikabteilung: So lohnt es sich beispielsweise fĂĽr entsprechende Anbieter, ihre Webseite nicht nur auf den Suchbegriff “Beamer” zu optimieren, sondern auch fĂĽr “Biemer”. Das Grammatikherz blutet dabei zwar, das SEO-Herz macht dafĂĽr einen Sprung. Dies hat zum Beispiel eBay-Kleinanzeigen in Deutschland fĂĽr sich erkannt und diese Seite erstellt. Auch hier sei darauf hingewiesen: Man schreibt nicht fĂĽr Google, sondern fĂĽr Menschen und Suchmaschinenoptimierung ist nicht das einzige und oberste Ziel. In solchen Fällen muss jeder Brand fĂĽr sich entscheiden, ob er zu einem falsch geschriebenem Keyword gefunden werden will oder nicht.

Fazit – SEO für die Zielgruppe, nicht für die Suchmaschine

Suchmaschinen und die entsprechenden Optimierungen sind eine wichtige Disziplin im Online Marketing. Das Verständnis fĂĽr die Schweizer Zielgruppe und eine SEO-Analyse des Bestehenden legen den Grundstein. Darauf kann anschliessend mit einer Keyword-Recherche aufgebaut werden. Wichtig dabei ist, dass die Suchweise der Zielgruppe und die Unternehmenswerte dabei vereinbar bleiben. Eine SEO Agentur kann dabei hilfreich sein und mit Erfahrung zur Seite stehen.